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Till Nikolaus von Heiseler Daniela Schiffer tnvh tnvh Daniela Schiffer Till Nikolaus von Heiseler Till Nikolaus von Heiseler Daniela Schiffer tnvh tnvh Daniela Schiffer Till Nikolaus von Heiseler
| blog In-KLO-sion/Exklusion Hasenheide Talk participate! mailing list Contact |
| Theorie No:B.orderland ist ein themenzentriertes Produktionsarchiv. Die NEUE MEHODE als Kollektivtechnik Funktion Projekte, die sich aus dem Archiv speisen, sind über jeweilige Verweise auf das Archiv und über die gemeinsame Entwicklung und den Diskurs über von Methode der Produktion und Formate der Distribution miteinander verbunden. No:B.orderland ist einerseits in programmatischer Weise
der Ästhetik des Archivs verpflichtet (Logik der Einspeisung), andererseits
erhält es seine Struktur durch seine Benutzung. Alle Bearbeitungen des Ausgangsmaterials werden in das Archiv zurückgeschrieben und so Material für neue Bearbeitungen. Auf diese Weise bildet das Archiv nicht nur die Produktionsgrundlage der einzelnen Projekte, sondern die jeweiligen Projekte schaffen durch die Benutzung des Archivs Strukturen, die ins Archiv zurückgeschrieben werden.
Das Projekt schließt geistig an die Arbeit Kein Mensch ist illegal an und verweist auf die NO BORDER-Bewegung. Formal schließen wir an unser Radio- und CD-Projekt Global Talk Radio (im Rahmen von reboot.fm), insbesondere an die Reihe „Komponierte Wirklichkeit“, an.
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About No:B.orderland ist ein Online-Audiarchiv, zu zwei Themenkomplexen: No border! – No
border? / Alltägliche Praxis der Exklusion / Grenzpolitik der EU
und der USA / Ermöglichung des Zugangs zu Wissen, Information und
Bildung / Vergleich von Inklusions- und Exklusionspraxis in unterschiedlichen
Gesellschaften / Gefängnis & Abschiebung / Klanglandschaften
der EU-Außengrenzen. No:B.orderland wird von folgenden Projekten genutzt werden: Vom Soundartprojekt In-KLO-sion/Exklusion, vom Radioprojekt Hasenheide Talk, vom Videoprojekt Citypark-Night-Shot und vom Installations- und Netzradioprojekt The Absence of Images. Darüber hinaus steht es jedem frei, sich Material anzuhören oder herunterzuladen. Auch andere Projekte können das Archiv nutzen. Das Material kann von derselben Person, die es produziert hat, verarbeitet werden. Ebenso steht es anderen Personen zur Verfügung. Auf diese Weise wächst das Archiv im Verbund mit den einzelnen Projekten organisch. Darüber hinaus können andere Projekte in anderen Medien aus dem Material des Archivs entstehen. Die Grundidee des Projekts ist im Beitrag „Kritik einer Weltverfassung“ ausgedrückt. Die zentrale Frage der Kollektivität wird im Text „Die NEUE METHODE als Kollektivtechnik“ behandelt
Links Das Material für die Klanginstallationen besteht aus: Ein No:B.orderland Projekt könnte die Klanglandschaften der EU-Außengrenze erkunden. Ein Kurator:
was sind die umgebungsgeraeusche von den europaeischen grenzen? TNvH: Was die Soundlandschaften der neuen EU-Außengrenzen angeht, werden wir sicherlich mit akustischen 1 zu 1 Abbildungen von Musizierenden und singenden Menschen und von den jeweiligen Orten der Arbeit der Interviewten und ihrem sozialen Umfeld arbeiten (Fabriken, Märkte, Feste). Aus geeigneten Tönen entstehen dann Montagen, die eher nach musikalisch-mathematischen Prinzipien komponiert werden. Die unmittelbare Grenzabfertigung, Interviews mit Personen, die die Grenze überqueren und denen, die sie eben nicht überqueren können, werden natürlich auch wichtig werden. Vernetzt ist das Projekt mit unserem offenen Archiv, in dem weitere Audiotracks, kurze Videos, Texte und Bilder hochgeladen werden können. Einzelne Themen kehren in anderen Projekten wieder. Wir suchen sowohl Orte, die die Toleranz und den Mut aufbringen uns als eingeschlossenes Ausgeschlossene zu präsentieren als auch Partner, die uns Orte vorschlagen und die die entsprechenden Kontakte, auch im Ausland, haben. Das mit der Installation verknüpfte offene Online-Audio-Archiv No:B.orderland wird, sobald eine Finanzierung zustande gekommen ist, realisiert werden. Es wird offen sein für alle Beiträge, die sich mit den Themen soziale Inklusion/Exklusion, No Border, Migration etc. beschäftigen. Länge und Gestaltung werden vom jeweiligen Autor frei bestimmt. Das Archiv wird regelmäßig gewartet. Es wird ausschließlich auf der Basis von Open Source Software verwirklicht und durch ein Forum ergänzt werden. Wir hoffen, dass das Archiv No:B.orderland sich mit anderen Projekten verbinden lässt und für diese unter Umständen Grundlage und Inspiration bildet. Eine wichtige Form wird der O-Ton sein: Klanglandschaften oder Gespräche an denen das Besondere ist, dass es keinen außenstehenden, scheinbar neutralen Beobachter oder Interviewer gibt, sondern dass derjenige, der die Aufnahmen macht, Teil des Geschehens wird (Handelnder Beobachter). Einen anderen wichtigen Teil werden die Klanglandschaften der neuen EU-Außengrenzen bilden. Das Material einschließlich der Gespräche wird für die Installation nicht didaktisch-logisch, sondern musikalisch-assoziativ geschnitten. Durch den bewussten Verzicht auf Glättung (beispielsw. das Herausschneiden der Ansprechproben und des Piepens, mit dem ein Minidisc-Player seine Aufnahme beginnt) soll der „authentisch“-grobe Materialcharakter der Aufnahmen erhalten bleiben. Die Materialien laufen entweder ungeschnitten oder aber werden von uns zu kleinen Kompositionen aus Musik, Theorie und Lebenswelt zusammengestellt. |
Work in Progress No:B.orderland befindet sich in der Konzeptionsphase. Arbeitsweise: Das Archiv No:B.orderland entwickeln wir offen in einem WIKI. Die Vorschläge des WIKIs werden in regelmäßigen Abständen fixiert.
Auch der Verkauf und Konsum weicher Drogen spielt hier wohl eine Rolle. Die spontanen musikalischen und kommunikativen Zusammenkünfte
in der Hasenheide sind wahrscheinlich aus Trommelsessions entstanden.
Hinzu kamen Geiger, Flötisten, Gitarristen, Sänger, Saxophonisten
usw. Menschen, die oft nicht miteinander sprechen können, weil es
keine Sprache gibt, die ihnen gemeinsam vertraut ist, machen zusammen
Musik. Die Klänge und Formen unterschiedlichster kultureller Hintergründe
vermischen sich auf hoch komplexe und kontingente Weise. Please download first an audio-player for ogg-files Wir führen Gespräche mit Passanten und denken
mit ihnen über Fragen nach, die wir auch in anderen Zusammenhängen,
etwa mit Theoretikern und Medienaktivisten, diskutieren. Hier beschäftigt
uns zurzeit insbesondere die Frage nach der globalen Freizügigkeit.
So wie wir die Themen und Fragen aus den aktuellen Gesprächen entwickeln und den Diskurs auf die Straße tragen, sollen umgekehrt die Aufnahmen wieder in den Diskurs zurückübertragen werden. Wir würden uns freuen, wenn das Gesagte aufgegriffen würde und auf diese Weise neue Diskurs-Fäden entstünden. Im Rahmen jeder Installation werden wir Aufnahmen durchführen, die dann wiederum in lebensweltliche Zusammenhänge zurückgeführt und Ausgangspunkt für weitere Gespräche mit Passanten werden könnten, die dann wieder die Möglichkeit hätten, darauf zu antworten etc. etc. "Dieses Projekt unterwandert, die Selbstreferentialität des Kunstsystems." Süddeusche Zeitung |