
"Hack
the Border"
Zeitraum: 14.01.2005 - 03.02.2005
Öffnungszeiten: 12-19 Uhr / Di-So
Im Rahmen der hack.it.art
Ausstellung
Kunstraum
Kreuzberg
Künstlerhaus
Bethanien
Mariannenplatz 2
10997 Berlin
[Hörprobe,
20 MB]
|
„Wenn du mit ImmigrantInnen zu tun hast,
und begriffen hast, dass die Tatsache, dass diese Menschen diese
Grenzen überschreiten, ein Akt ist, der von einer großartigen
Autonomie zeugt, auf die wir uns politisch beziehen wollen und nichts
damit zu tun hat, dass sie die Opfer von Flucht, Vertreibung, Folter
oder ganz bösem Kapitalismus und so weiter sind, weil genau
das den Menschen ihre Subjektivität raubt – so wie die
Linke normalerweise darüber nach gedacht hat oder größtenteils
immer noch darüber nachdenkt, was dann zu diesem komischen
Assistenzrassismus oder diesem mitleidsvollen, kirchenasylartigen
„wir helfen ihnen mal bis zu einem gewissen Grade“ führt,
wo aber das Verhältnis klar definiert bleibt, wer hier in der
Lage ist, wem zu helfen und wer hier festlegt, wie lang diese Hilfe
gilt und wann sie nicht mehr gilt und nach welchen Kriterien sie
ausgegeben wird – dann prägt das die Weise wie man über
die Welt nachdenkt.“(fls)
|