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In-KLO-sion
/ Exklusion
In-KLO-sion/Exklusion ist eine Sound-Installation auf öffentlichen und halböffentlichen Klos in Kunst- und Kulturinstitutionen. Das Material für die Installationen besteht aus dem Überhörten, dem Marginalen, dem „Nicht-Wertvollen“, dem Zufälligen, dem Kontingenten, dem sogenannten „Abfall“. Die Installation fand bisher in der Berliner Volksbühne, im Kunstraum Kreuzberg und in der Gemäldegalerie Berlin statt. Hörproben
Es ist kein Zufall, dass unser Thema mit dem Ausgangspunkt der Systemtheorie, der Unterscheidung zwischen Einschluss und Ausschluss (System und Umwelt) zusammenfällt.
Realisation Falls Sie sich als Veranstalter für das Projekt interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
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Der
Ort Auf der Ebene des Gebrauchs erscheint das Klo als ein besonderer Ort der Privatheit. Hier muss man nicht darauf achten, wie man wirkt. In einer Kunstausstellung wirkt neben der Aisthesis immer auch der Geschmack. In der geschmacklichen Dimension geht es nicht darum, ein Kunstwerk wahrzunehmen, sondern wahrzunehmen, wie man bei dieser Wahrnehmung wahrgenommen wird, und sich entsprechend zu positionieren. Dieses Positionieren läuft auf dem Klo ins Leere. Wir erhoffen uns auf diese Weise eine Ansprache des Einzelnen auf der Hinterbühne. Dadurch, dass der Klobesuch nicht Selbstzweck ist, sondern von einer körperlichen Funktion diktiert wird, gibt es keine Möglichkeit, sich der Klanginstallation zu entziehen. Das, was überhört und übersehen wird, das, was abgewertet wird oder man uninteressant findet, erreicht das Ohr des Besuchers. Die symbolische Bedeutung des Ortes erscheint vor allem in der Beschreibung und Thematisierung. Das Klo ist hier der abgewertete Ort. Wenn wir nun gesellschaftlich Abgewertetes und Übersehenes in diesen Kontext der Abwertung stellen, affirmieren wir eine gesellschaftliche Realität und verlassen gerade damit den Boden des politisch Korrekten.
Das Projekt versucht, das Überhörte, hörbar zu machen. Was das Überhörte im Einzelnen ist, hängt vom gesellschaftlichen Kontext ab. Synopsis
Für die Realisierung des Projekts wollen wir uns parasitär an symbolisch aufgeladene Räume, an Orte der Kunst, Kultur und Wissenschaft anlagern. Hierbei bleiben wir jedoch immer das (eingeschlossene) Ausgeschlossene, die Außenseiter und Aussätzigen. Wir affirmieren damit exemplarisch und kritisch die Abwertung des Fremden und Zufälligen. |
Installationen in Berlin
Zeitraum: 17.11.2005 - 28.02.2006
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„Wenn du mit ImmigrantInnen zu tun hast, und begriffen hast, dass die Tatsache, dass diese Menschen diese Grenzen überschreiten, ein Akt ist, der von einer großartigen Autonomie zeugt, auf die wir uns politisch beziehen wollen und die nichts damit zu tun hat, dass sie die Opfer von Flucht, Vertreibung, Folter oder ganz bösem Kapitalismus und so weiter sind, weil genau das den Menschen ihre Subjektivität raubt – so wie die Linke normalerweise darüber nach gedacht hat oder größtenteils immer noch darüber nachdenkt -, was dann zu diesem komischen Assistenzrassismus oder diesem mitleidsvollen, kirchenasylartigen „wir helfen ihnen mal bis zu einem gewissen Grade“ führt, wo aber das Verhältnis klar definiert bleibt, wer hier in der Lage ist, wem zu helfen, und wer hier festlegt, wie lang diese Hilfe gilt und wann sie nicht mehr gilt und nach welchen Kriterien sie ausgegeben wird – dann prägt das die Weise, wie man über die Welt nachdenkt.“ (fls) + + + + + + "Das
Überhörte" [ "Das Überhörte" ist auf der Eröffnung der hack.it.art Ausstellung aufgenommen worden. Es handelt sich um einen ungeschnittenen One-Shot.
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