Ziel
Das Ziel des Colloquiums ist es, verschiedene Ansätze zu einer ersten Skizze einer integralen Medientheorie zu verbinden bzw. Vorarbeiten in diese Richtung unter Aufzeigen des Status quo und der Anschlussschwierigkeiten zu leisten.

Adressat
Das Colloquium wendet sich nicht nur an Doktoranden, Privatdozenten und Professoren, sondern auch an Medienpraktiker und Studenten, die einen wissenschaftlichen oder medienpraktischen Weg anstreben.

Kollaboration
Langfristige Ziele sind die Nutzung und der Ausbau einer gemeinsamen I-Net-Arbeitsplattform, sowie die Formulierung der Forderung einer offenen und freien Medienforschung. Das Colloquium versteht sich als fachübergreifende Initiative.

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Sommersemester 2004:
Professoren- und Aktivisten-Colloquium im Internet

: Toward an Integral Theory of Media I
Internet-Colloquium an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Soziologie

Bernd Ternes / Till Nikolaus von Heiseler u.a.
Infoveranstaltung: 21.04.2004 Raum 309 h 18.00
Graduierte / Offen
Forschungs-Colloquium

Das Colloquium wendet sich nicht nur an Doktoranden, Privatdozenten und Professoren, sondern auch an Medienpraktiker und Studenten, die einen wissenschaftlichen oder medienpraktischen Weg anstreben. Das Ziel des Colloquiums ist es, verschiedene Ansätze zu einer ersten Skizze einer integralen Medientheorie zu verbinden bzw. Vorarbeiten in diese Richtung unter Aufzeigen des Status quo und der Anschlussschwierigkeiten zu leisten.
Das Colloquium gliedert sich in drei Abschnitte - 1. Online-Phase, 2. Workshop, 3. Fortführung der Online-Phase. Langfristige Ziele sind das gemeinsame Herstellen einer CD, Nutzung und Ausbau einer gemeinsamen I-Net-Arbeitsplattform, sowie ein DFG-Antrag. Die erste Phase ist für JEDEN offen und endet ggf. mit einer Einladung zum 2-tägigen Workshop. Das Colloquium versteht sich als fachübergreifende Eigeninitiative.

Archiv

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Nov-Jan 2004/05
Evolution & Praxis: Toward an Integral Theory of Media II
Das Colloquium stellt die Frage nach den Implikationen des Medialisiert-Seins von Theorie und Wissenschaft: Wenn wir davon ausgehen, dass Wissenschaft nicht allein zu erklären ist aus einer Logik des Denkens, nicht aus der individuellen Einsicht, nicht aus dem Geistesblitz des Genies, nicht aus einer Transzendenz, sondern aus dem lebendigen Diskurs, der sich durch die Jahrhunderte schlängelt, sich verzweigt, bricht, sich unvorhersehbar wieder zusammenfügt, dass also der Faden Bewusstsein - Erkenntnis - Wissenschaft ein illusorischer ist und wir ihn ersetzen müssen durch den Faden Diskurs - Wissen - Wissenschaft, dann würde Epistemologie jene Forschung meinen, die nach den Bedingungen des Diskurses fragt. Epistemologie ist aber auch die Frage danach, wie Fremdreferenz aufgenommen werden könnte, und damit die Voraussetzung für politisches und soziales Handeln.

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Sommersemester 2005
Gesellschaftliche Evolution & Formate: Toward an Integral Theory of Media III
(2 SWS); Block n.V., erstes Treffen: einmalig Do 14.4., n. V. - IfS, Garystr. 55, vor 301

Ziel des Colloquiums ist es, die Frage zu behandeln, inwieweit Medientheorie dabei helfen könnte, heutige Gesellschaft zu beschreiben und aktive Instrumente der Exploration und Intervention zu entwickeln. Zu diesem Zweck soll ein Diskurs zwischen Medientheoretikern, Systemtheoretikern, Medienaktivisten und -künstlern hergestellt werden, an dem die Colloquiumsteilnehmer partizipieren werden. Unterschiedliche Tools der Kollaboration (Mailingliste, WIKI etc.) werden im Colloquium vorgestellt und benutzt werden. Das Colloquium wird sich mit unterschiedlichen zurzeit stattfindenden Diskursen verbinden. Bei der ersten Info-Veranstaltung werden wir den Film "La Société du Spectacle" von Guy Debord sehen und diskutieren sowie technische und inhaltliche Fragen zum Colloquium beantworten.

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Wintersemester 2005-2006
Toward an Integral Theory of Media IV: Medientheatralik & operative Vernunft
Plattform für fächerübergreifende Projektarbeit (Medien in Theorie und Praxis)
Das Internetcolloquium „Toward an Integral Theory of Media IV“ und die mit ihm verknüpfte Plattform „Diskurs: M.E.D.I.E.N.“ soll Studenten berlin-brandenburgischer Universitäten die Möglichkeit zur Projektarbeit und zum fächerübergreifenden Diskurs bieten. Ausgangspunkt des Diskurses und der aus ihm entstehenden Projekte ist die Frage, inwieweit Medientheorie dabei helfen könnte, heutige Gesellschaft zu beschreiben und aktive Instrumente der Exploration und Intervention zu entwickeln. Ergebnisse oder Zwischenergebnisse der Projektarbeit werden in freien Radios, auf der Internetplattform, in Clubs und in Aufführungen und Installationen im formatLabor - Medientheater am TESLA gezeigt.

Leitung: Till Nikolaus von Heiseler, Bernd Ternes

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Sommersemester 2006
„Toward an Integral Theory of Media V: Was ein Medium sei...
Die Frage, was ein Medium sei, fragt nach dem Wesen und Sein des Mediums. Wir verstehen diese Frage - wie alle ontologischen Fragen - als unbeantwortbar. Die Frage, was ein Medium sei, ist aber womöglich gerade deshalb, weil sie alle Gewalt der Ontologie enthält, performativ fruchtbar; denn der so Befragte ist gezwungen, über sich selbst und seine Position zu sprechen. Er muss sich zunächst aus der ontologischen Falle nach irgendeiner Seite herauswinden. Zu unterscheiden: das Medium selbst, was immer es sei, und die Strategien der Entbergung.
Das Colloquium nimmt von unterschiedlichen Seiten her die Frage nach dem Medium auf und versucht, unterschiedliche Positionen gegeneinander abzustecken. Grundlage des Colloquiums sind die im Dezember 2005 auf der Tagung „Was ist ein Medium?“ der Stiftung Weimarer Klassik aufgenommenen Vorträge.
http://www.formatLabor.net/Mediendiskurs
http://www.formatLabor.net/colloquium.htm

Leitung: Bernd Ternes und Till Nikolaus von Heiseler

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