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Ein Buch für
dich:
Dilettantismus
schlägt in Künstlertum um, wenn der
Geist den Kreativakt nicht mehr behindert, also in dem Augenblick, in
dem Formalismen, mathematische Prinzipien, Technik und Musikalität
eingeführt werden. (Schlomo Uhlenspiegel)
[TEXT
VORGELESEN BEKOMMEN]
[Ein Dialog]
"Dem Schreiben von Büchern haftet immer
etwas Illusorisches an."
"Wie meinst du das?"
"Wenn wir miteinander sprechen, dann sehen wir uns gegenseitig und
sehen auch, wie der jeweilig andere uns sieht. Wir haben das Anliegen,
etwas mitzuteilen, und sprechen deshalb. Wenn du nun abwesend bist, dann
kann ich dir einen Brief schreiben. Das Schreiben eines Briefes ist zwar
monologisch und only working with the imagination of you', wie Janus
von Abaton[*1]
sagen würde , und doch ist diese Imagination von dir eine differenzierte
Vorstellung, die sich immer wieder an der sensorisch-kommunikativen Wirklichkeit
überprüft, d.h. sich durch gemeinsames Erleben verändert
und gestaltet. Es ist also eine Abwesenheit (Imagination), die sich beständig
an einer Anwesenheit ausrichtet und an dieser wächst. Deshalb bleibst
du in der Abwesenheit lebendig, auch wenn das Du - wie übrigens auch
in der Anwesenheit - als Unzugängliches und Unergründliches
erscheint; denn mir muss klar sein, dass mein Zugang zu seinem Inneren
illusorisch bleibt und damit aus derjenigen Imagination besteht, die sich
durch Kommunikation gebildet hat. Es handelt sich also immer um eine
Idea-lisierung, die sich aus der kommunikativen Wirklichkeit speist
und zur Vereinfachung tendiert [etwa in Form der binären Kodierung
von Achtung/Missachtung]. Wen oder was aber imaginiert man, wenn man ein
Buch schreibt?"
"Eigentlich einen abstrakten Adressaten."
"Ja, und was heißt das?"
"Eine bestimmte Anzahl von Menschen, vielleicht möglichst viele."
"Ja, und genau das ist es, was mich überfordert", sagte
Carl von Cahdeus.
"Wie meinst du das?", fragte ich.
"Wenn ich mich an einen Menschen richte, erscheint irgendwo ein Du,
meine Sprache passt sich dem Gegenüber an. Überhaupt bekomme
ich erst ein Gefühl für Sprache und Sprechen durch den Bezug
auf mein Gegenüber, denn Sprache ist ja nichts Eigenes, kein definitives
Etwas, was für sich selbst und als Isoliertes besteht, sondern sie
stellt lediglich eine Relationen zwischen Laut und Gemeintem, zwischen
Ich und Du, dar. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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- - - - - - - - -Wenn ich ein Buch schreibe, ist der Adressat (wenn es
mir nicht allein um Geld geht) immer illusorisch, das heißt auf
eine Weise imaginär, die sich nicht in einem lebendigen Prozess an
Wirklichkeit ausrichtet. Diese Imagination nährt sich in vollkommener
Isolation aus dem Selbstbild, das sich entweder an einem Absoluten (also
eine religiöse oder metaphysische Illusion), an der Ewigkeit (ewige
Archivierung) oder an Gesellschaft (die Augen der anderen) ausrichtet.
Diese Imagination ist in jedem Fall etwas, was mich ängstigt und
dem ich genügen will. Mit dem Schreiben will ich beweisen, auf eine
bestimmte Weise zu sein. Die Angst vor der Seite, die ich nicht sein will,
treibt mich zum Schreibtisch. Es handelt sich also beim Schreiben von
Büchern um eine zwanghafte Selbstbezüglichkeit, die das Du aus
den Augen verloren hat; denn das Du ist die einzige Möglichkeit,
die Totalität des Selbstbezugs zu überwinden."
Ich: "Ja, aber vielleicht muss dieser Selbstbezug
ja gerade total sein, weil wir in dem Selbstbezug, also in der illusorischen
Imagination mit einer Allgemeinheit, die Sicht auf uns selbst objektivieren.
Das a n o n y m e Andere erlangt als Imagination eine Stärke
in mir, so dass es sich gegen das Bild, das die mich u m g e b e
n d e n Anderen von mir haben, stellen kann."
Er: "Das hat mit Kränkung zu tun und der Unfähigkeit zum
Gespräch."
Ich: "Nicht nur: durch die Objektivierung, die vermittels des anonymen
Anderen, der Imagination einer gesellschaftlichen Zukünftigkeit,
entsteht, kann ich mich selbst betrachten, und in dieser Betrachtung verändern
sich Betrachtender und Betrachteter.
Wenn man mit der Kreativität im Anfang steht, dann - denke ich -
ist es notwendig, sich vom Du abzugrenzen, um formale, immanente Konstruktionsmechanismen
zu entwickeln und sich selbst auf musikalisch-mathematische oder geometrische
Art zu objektivieren. Das bedeutet, sich selbst in einen Prozess der Selbst-Spieglung
zu begeben, in dem man sich entwickelt. Und diese Selbstentwicklung ist
der Grund und Antrieb der Kreativität: das, was wir einen notwendigen
Ausdruck nennen."
"Nun sprechen wir über Kunst.", sagte Carl von Cahdeus.
"Nein", sagte ich, "wir sprechen über Kreativität,
also nicht nur über Kunst, sondern auch über Unterhaltung und
Dilettantismus. Unterhaltung und Dilettantismus stellen polare Gegensätze
dar. Niemand, der Unterhaltung produziert, dilettiert. Nur über den
Dilettantismus kann sich Kunst vorbereiten. Der Dilettant hat als Bezugspunkt
sich selbst; der Entertainer, der sich selbst auch gerne "Profi"
nennt, hat als Bezugspunkt die anderen; der Künstler kombiniert beide
Bezugspunkte und setzt sie spielerisch in Verbindung."
"Sind wir von unserem Thema abgekommen?"
"Ich glaube nicht, denn in einem zweiten Schritt muss man die anderen
mit einbeziehen, indem man sagt: ich erzähle hier von mir und objektivere
es. Und in dieser Objektivierung der reinen Form wird das Persönliche
und Selbst-Therapeutische zum allgemein Menschlichen oder sogar zum konkret
Sozialen, zum gesellschaftlich Relevanten; damit bekommt die Kunst eine
Bedeutung über sich selbst hinaus.
"Aber wie soll der Weg vom Dilettanten zum Künstler aussehen?"
"Zwischen beiden steht die Formalisierung, die teilweise mit Wirksamkeit
zu tun hat und mit der Generierung von bestimmten Bedeutungen, indem man
sich der Semantik der augenblicklichen Kultur bedient. Dieser Prozess
ist sehr komplex und sehr intellektuell, und der Zugang zur Kreativität
ist ein nicht-intellektueller, d.h. die Intellektualität ist der
Feind des Dilettantismus und der Feind des Anfangs einer Kreativität.
Wenn man anfängt kreativ zu sein, darf man nicht intellektuell sein.
Und erst wenn man das Selbst-Therapeutische (ganz wird dies nie geschehen)[*2],
den Prozess mit sich selbst, fast abgeschlossen hat kann man über
Formalismen reden, also über die Frage, wie man weiter objektivieren
kann. Erst im nächsten Schritt kommt das Soziale und das Sprechen
mit dem Du dazu, das im besten Fall kein imaginäres ist, sondern
ein DU, einfach ein Du..."
"Ich verstehe", sagte Cahdeus, indem seine Stirn ein Faltenmonument
bildete, "du spezifizierst Unwissenheit, d.h. du verallgemeinerst
Schritte, die du als Stufen denkst. Die erste Stufe bildet die der unmittelbaren
Kreativität , die Selbstbespiegelung, die du als Selbsterkenntnis
begreifst, also als einen lebendigen Prozess, als gnostische Transformation,
die deshalb evolutionär ist, weil durch die Selbstbetrachtung das
Selbst Veränderungen unterworfen ist, so dass es in der nächsten
Betrachtung schon wieder ein anderes ist[*3].
Dadurch ist die Transformation lebendig, weshalb am Ende dieser Entwicklung
das soziale Du erscheint."
"Hier ist meines Erachtens die Reihenfolge
ganz entscheidend. Erst nämlich, wenn du den Prozess der Selbstbespieglung
durchschritten hast, kannst du vom Ich zum Du kommen. Anders herum aber,
wenn das Du als Imagination vor dem Ich gebildet wird, wenn also die Vorstellung
von gesellschaftlicher Imagination in Form der herrschenden schon in dir
vorhanden ist, bevor sich dein Ich als schaffendes und gestaltendes erlebt,
dann wird es sehr schwer, Kreativität zu erlernen, weil das Ich sich
dann vor allem mit der Reproduktion von Erwartungen beschäftigt und
durch diese Reproduktion daran gehindert wird, das zu sagen, was ihm wichtig
ist. In diesem Fall (wenn die gesellschaftliche Imagination vor dem gestaltenden
Ich gebildet wurde) wirst du den anderen immer schonen wollen, du wirst
ihn nie mit dem Tod konfrontieren: Unterhaltung entsteht."
Er: "Ich bin nicht sicher, ob wir unser Thema nicht verloren haben."
Ich: "Was ist denn unser Thema?"
Er: "Die Frage, wie der Einfluss der herrschenden gesellschaftlichen
Imagination aus dem Nachdenken und Schreiben über Gesellschaft herauszuhalten
wäre, wie es möglich sein könnte, Gesellschaft als kommunikative
Tatsächlichkeit von der kollektivierten imaginativen Institution
Gesellschaft zu unterscheiden."
Ich: "Ja, aber das ist doch nur möglich, wenn man die herrschende
Imagination zu relativieren versteht, wenn also ein Bezugspunkt, etwas
Geistig-Imaginäres sich selbst gebiert, und das ist nur im Handeln,
also im Schaffen, illusionsfrei möglich. Wie ich schon sagte, wenn
der Kreativfluss aus der Kindheit erst einmal versiegt ist und die herrschende
Imagination erst einmal von dir Besitz genommen hat, dann ist es schwer,
zu einem Punkt zu kommen, wo man sich als Handelnder erfährt."
"Du meinst - um deine Gedanken zu Ende zu führen - dass, wenn
die gesellschaftliche Imagination entsteht, bevor das kreative Ich stabil
strukturiert ist, was gerade bei begabten Menschen geschehen mag, ein
Gefühl entsteht, Opfer der Umstände zu sein. - - - - - - - -
- - - - - - The I-have-no-choice-feeling, wie dein Freund Heinz sagen
würde."
"Ja", sagte ich und dachte an den Toten, der für einen
Moment als Abwesender imaginativ erschien.
"Was wolltest du sagen?" fragte Carl von Cahdeus.
"Das weiß ich nicht mehr so genau. Vielleicht das, dass die,
die immer nur Erwartungen reproduzieren, den Tod in ihre Kreativität
nicht integrieren können und deshalb nur Konversation und Unterhaltung
machen. Denn, wie ich schon sagte: Ist die Kreativität des Kindes
erst einmal vergewaltigt und ermordet, dann ist es äußerst
schwer, sie wiederzubeleben, weil die gesellschaftliche Imagination, also
das imaginierte Bild in den Augen, der anderen das Ich tyrannisiert. Das
Gefühl sozialer Ohnmacht entsteht und damit Betäubungsbedürfnisse,
weil das Ich nie als Gestaltendes erfahren werden kann."
"Wir haben über das Schreiben von Büchern gesprochen."
"Ja, aber dann sind wir auf etwas ganz anderes gekommen, nämlich
auf die Geschichte der Kreativität. In dieser Geschichte ist der
erste Adressat ein Elternteil oder ein Erzieher, dem das Kind etwas mit
seinen Bildern erzählt. Die Kinder sprechen durch ihre Bilder. Gleichzeitig
objektivieren sie dieses Sprechen dort, wo sie Formgesetze und Gesetzmäßigkeiten
des Materials entdecken. Sie objektivieren ihre eigene Sicht auf die Welt
und können sie als von sich selbst abgetrennt betrachten. Oft nun
reißt der Strom dieser unmittelbaren Kreativität ab, weil diese
an der Imagination der anderen an der gesellschaftlichen Konvention zerbricht.
Vor diesem Zerbrechen kann sich ein "Ich", das Gesellschaft
imaginiert, nur dadurch retten, dass es immanente Formgesetze, also reine
Proportionalität entdeckt. Nur die Form kann erlösen',
sagt George[*4].
Was meint er damit? Er meint, dass nur die reine Form die Kraft hat, illusionsfrei
sich gegen die herrschende gesellschaftliche Imagination zu stellen, und
deshalb nur in ihr Freiheit möglich sei. Aber all diese Proportionalität,
alle Kreativtechnik ist zerstörerisch, wenn die Motivation, diese
Verfahrensweise anzuwenden, allein aus dem Bedürfnis der sozialen
Anerkennung erwächst."
"Wie aber kann man überprüfen, ob es in einem selbst noch
etwas anderes gibt?"
"Durch das Ergebnis. Ist der Tod in irgendeiner Weise integriert,
folgt man dem Bedürfnis der sozialen Anerkennung nicht in seiner
Totalität; denn das Bedürfnis der sozialen Anerkennung verschont
den anderen und will ihn unterhalten. Es entsteht das, was man Oberflächlichkeit'
nennt, weil der Gestaltungswille sich ausschließlich auf die herrschende
gesellschaftliche Imagination bezieht. Oder aber es verwirklicht sich
das, was du einmal die Mimikry des Tiefsinns'[*5]
genannt hast."
"Bon," sagte Cahdeus.
"Also gut gemeinte Pseudo-Kunstwerke."
Eine Weile sah Cahdeus vor sich hin und begann dann
vorsichtig suchend zu sprechen: "Obwohl es sehr schwer ist, lebensgeschichtlich
an etwas anzuknüpfen, was verloren ging, könnte man womöglich
die autobiographische Geschichte dieser abgerissenen Kreativität
erzählen. Also die Geschichte eines schwierigen Weges, der den möglichen
Weg von sehr vielen darstellen könnte, nämlich all derer, deren
ursprüngliche Kreativität verloren ging. Wenn das gelänge,
dann hätte man die mögliche Geschichte aller Menschen erzählt,
die nicht autark sind; denn alle Menschen, die autark sind, drücken
sich in irgendeiner Weise aus, drücken sich aus, um sich selbst zu
sehen, um sich im changierenden Doppelbild zu sehen, in der Differenz,
die sowohl dadurch entsteht, dass das, was sie tun oder zeigen, sich gesellschaftlich
spiegelt, als auch durch das, was sie meinen, wirklich zu tun oder zu
zeigen. Durch die Differenz lernt man etwas über sich selbst. Man
spiegelt sich in den Augen der anderen bewusst, formal, objektiviert,
also - wie du so gerne sagst - nach musikalisch-mathematischen Prinzipien."
"Um meine Gedanken weiterzuführen, solange die Kamera noch läuft[*6]:
Das, was man Talent nennt, hat ja ganz viel mit der ganz frühen Kindheit
zu tun und auch mit Jugend. Jeder Mensch hat in beidem seine Begrenzungen."
"Ja, aber gerade, wenn diese Geschichte erzählt
würde, wie jemand, der vollkommen in der Imagination der Gesellschaft
verhaftet ist, plötzlich zurückkehrt zu der Kreativität
seiner Kindheit, also zum Dilettantismus, und sich in dieser Unmittelbarkeit
so lange spiegelt, bis es über musikalisch-mathematische Prinzipien
zu einer Objektivierung kommt, dann würde die Transformation von
einem Menschen, der keine Wahl hat, in einen Menschen, der handelnd gestaltet
- und der Ex-Trans Verantwortung übernehmen kann - erzählt.
Denn Verantwortung setzt die Nicht-Totalität der herrschenden gesellschaftlichen
Imagination in dir selbst voraus. Es ist allein die Form, die sich illusionsfrei
gegen die herrschende gesellschaftliche Imagination stellen kann. Nur
durch Formalismen und die Integration des Todes kann Kunst entstehen und
irgendwann transformiert sich die Fiktion der Ewigkeit in kommunikative
Anwesenheit, d.h. dass das Ich sich so weit vom anonymen Du emanzipiert
hat, dass es das wirkliche Du sehen kann, denn dieses wird nicht mehr
vom anonymen Anderen, welches Angst macht, das guckt und bewertet, verdeckt.
Erst wenn das Du als das beobachtende Andere, was einen ängstigt,
transzendiert worden ist, kann aus diesem Du, aus diesem "man",
aus den anonymen Augen der anderen, ein Du werden, zu dem man in Freiheit
spricht. Erst in dem Moment emanzipiert sich das Gefühl, das man
für das Du hat, von der Notwendigkeit eines bestimmten Bildes von
sich selbst."
"Was nun könnte das im Bezug auf das Schreiben bedeuten?"
"Tagebuchform: ursprüngliche Kreativität, Gedicht: Objektivierung
und Briefform: Dialog."
"Deshalb kann ich ein Buch nur für eine Person machen, sonst
nämlich, in jedem anderem Fall, hätte ich die gesellschaftliche
Imagination nötig, die mich unfrei machte. Und nicht zu vergessen:
nur im Gespräch und im Brief gibt es eine Möglichkeit der Antwort."
"Es ist ein Sprechen von Gleich zu Gleich. Dabei geht es um den kommunikativen
Akt im Jetzt. Gespräche und Briefe sind die einzigen Kommunikationsformen,
die ohne gesellschaftliche Imagination auskommen können. Würdest
du später diesen Kommunikationsakt medialisieren, würdest du
damit mitteilen: Sprich selbst! - - - Deshalb überfordert mich das
Schreiben eines Buches für ein anonymes "man", sagte Carl
von Cahdeus.
"Mich auch", sagte ich.
So nun entstand dialogisch die Idee eines Buches für
dich.
[*1]
Janus von Abaton, "Sweet Dreams" - ein Brief an Tania F TM.
[*2]
Ich meinte: Das Selbst-Therapeutische wird im Kunstwerk aufgehoben.
[*3]
encore: Dieser Prozess bleibt in den beiden folgenden Stufen aufgehoben.
Die künstlerischen Formgesetze negieren und bewahren das Autobiographische
als Asymmetrierung (kompensatorisches Prinzip).
[*4]Stefan
George, deutscher Lyriker (1868-1933).
[*5]
Carl von Cahdeus, Zum Problem des Nicht-Ortes: Das Nirgens des Denkens,
Frankfurt am Main 1989, p.204.
[*6]
Es handelt sich hier um die Abschrift eines Video-Gesprächs, das
am 06.06.02 in Berlin Tiergarten geführt wurde.
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